"Wie fühlt sich eine Depression an?" Was ist das "Depression"? "Was macht mich/uns depressiv?" ...
... sind die Frage all jener, die sich in ihrer Gefühlswelt nicht mehr 'heimisch' und sicher fühlen, die meinen, ihre Emotionalität geht eigene, unbekannte Wege.
- Was ist das: "Depressionen"?
- Was macht mich/uns depressiv?
Sehen Sie sich doch dazu mal den sehr gut erklärenden Film (Dauer: 26:15 min) an, den Sie mit Klick auf das bildmittige Abspielsymbol starten können.
- Was macht das mit mir?
- Wie geht es jetzt weiter?
- Wo finde ich Hilfe / Unterstützung / Wegbeglei-tung?
Im Leben eines jedes Menschen gibt es Stimmungsschwankungen.
Das kennen wir, sind bereit, damit zu leben und es zu akzeptieren, da wir die "Hochs" und "Tiefs" unseres Lebens einzuordnen gelernt haben und Ursachen für "Himmelhoch jauchzend" und "zu Tode betrübt" recht gut kennen.
Dadurch sind wir in der Lage, sie zu bearbeiten und mehr oder weniger gut damit zu Recht zu kommen.
Doch im Zusammenhang mit außergewöhnlichen - vielleicht länger andauernden - seelisch-, emotionalen Belastungen und ungünstigen Begleitumständen kann es dazu kommen, das die Bearbeitung nicht mehr gelingt, sich die "Hochs" und "Tiefs" unseres Lebens verselbstständigen und unserer Kontrolle entgleiten.
Wir kriegen uns nicht mehr ein oder sind total neben der Spur und können weder mit der Situation umgehen, noch sie bearbeiten oder uns wieder ins Gleichgewicht bringen.
Es kommt soweit, dass nicht mehr wir Situation und Stimmung - sondern sie uns beherrschen.
Die Verzweiflung wächst und wir kompensieren das nach außen hin mit einer Fassade, die wir mit viel Kraft aufbauen und aufrecht erhalten, damit niemand etwas merkt und uns für verrückt hält, wobei wir die Kraft viel nötiger an anderer Stelle gebrauchen könnten.
Depression - was ist das?
Eine Depression ist eine weit verbreitete psychische Störung, die durch Traurigkeit, Interessen-losigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlaf-störungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann.
Die WHO (World Health Organization = Weltgesundheitsorganisation) formuliert die Definition so: -► Erkrankung an Depressionen
Eine - wirklich - wichtige - Anmerkung!
Ich möchte Sie vor all zu freimütigen "Genuß" von Literatur und unzählige Videos über die Ekrankung an Depressionen warnen!
Es gibt - wie bei allen anderen Dingen auch - Gutes, weniger Gutes und Schlechtes.
Auf Ihrer Suche nach Hilfe betreten Sie damit ein Gebiet, das extrem breit gefächert, massiv überfordernd und sehr widersprüchlich ist.
Neben "Sinnigen" und "Unsinnigen" tummelt sich hier Irreührendes, Gefährliches, Böses und Betrügerisches, was oft NICHTS mit einer hilfreichen Idee, sinnvollen Ratschlägen und Hilfen zu tun hat.
Inzwischen haben sich immer mehr dubiosen Angebote etabliert, die nur "Ihr Bestes" (=Ihr Geld) wollen, das sie oft im Voraus bezahlen sollen.
Prüfen Sie solche angebote mit besonderer Vorsicht. In den meisten Fällen ist der Besuch kostenloser Beratungsstellen viel sinnvoller und ergiebiger.
Vertrauen Sie auch auf die vielen erfahrungsbasierten, komplett kostenfreien Informationen, Tipps und Angebote auf dieser Homepage.
Konsumieren Sie weder Videos noch Literatur "einfach so" sondern prüfen Sie alles sorgfältig - am besten mit einer Vertrauensperson.
Orientieren Sie sich an den Literaturhinweisen in den thematisch sortierten Bücherlisten, die Sie auf dieser Homepage unter -► DOWNLOADS finden.
Lesen Sie wichtige Texte, oder extra zusammengestellte Leseproben, zu denen Sie einen inneren Bezug finden und die ich Ihnen extra ausgesucht und zusammengestellt habe.
Wenn Sie mehr dazu lesen und sich weitergehend informieren möchten, wie Sie bei sich selbst Symptome bemerken, darauf reagieren, damit umgehen lernen und Hilfe finden können, klicken Sie zum Lesen des Artikels auf: -► "Wie fühlt sich eine Depression an?"
Ergebnis dieser Reise ist das gleichnamige Roadmovie von Michaela Kirst und Axel Schmidt, das in Kooperation mit der Deutschen DepressionsLiga e.V. (DDL) und mit finanzieller Unterstützung des AOK-Bundesverbandes entstanden ist sowie von sagamedia produziert wurde. Am Dienstagabend (28.02.) fand die Premiere des Films in Berlin statt.
Ich empfehle diesen Film besonders jungen Menschen, die oft große Probleme haben, aus der Anonymität der eigenen Betroffenheit heraus zu treten und sich Hilfe, Unterstützung und Wegbegleitung zu suchen.
E-Mail: a.roesl@depressionsliga.de
AOK-Bundesverband GbR, Michael Bernatek, Referent Presse Tel.: 030 / 34646-2655
E-Mail: michael.bernatek@bv.aok.de
Sagamedia, Büro Berlin, Michaela Kirst, Director / Producer Tel.: 030 / 55242341, Mobil: 0160 / 96659696
E-Mail: michaela.kirst@sagamedia.de
Axel Schmidt, Filmemacher, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Tel.: 0170 / 8029500
E-Mail: axlschmidt@netcologne.de
Der Film könne gerade jungen Menschen zeigen, wie Gleichaltrige eine Depression erleben und sich dieser stellen. „Darüber hinaus gibt es sicher viele Kinder und Jugendliche, die zwar fühlen, dass irgendetwas nicht stimmt, aber nicht wissen, was. Der Film kann ihnen Orientierung geben und Angst nehmen“, so Reimann. Auch für Nicht-Betroffene gebe der Film einen sehr guten und tiefen Einblick in die Gefühlswelt von Menschen mit Depression.
- Botschaft: Depressionen sind behandelbar, je früher sie erkannt werden
- Ziele: Aufklärung über die Erkrankung Depression
- Betroffene: Orientierung geben & Angst nehmen; wo/wie kann man Hilfe bekommen
- Nicht-Betroffene: Einblicke in die Gefühlswelt von Menschen mit Depression erhalten
- Adressaten: Betroffene mit Depression (insbesondere junge Erwachsene und Jugendliche) sowie Angehörige
- Mission: Sensibilisierung, Enttabuisierung & Akzeptanz, Umgang mit der Erkrankung Depression und Möglichkeiten der Hilfe
- Mehr Infos: Film in Spielfilmlänge als DVD und Kinoversion verfügbar
Wie außerdem dargestellt wird, kennen Wissenschaftler noch immer nicht alle Ursachen von Depressionen, die zu komplex und vielschichtig sind und es eider keinerlei Diagnostik, die das Auftreten einer Depression vorhersagen kann.
Daraus erklärt sich auch die lange Zeit, ehe Betroffene beginnen, sich Hilfe zu suchen.
Hier verlässt die Wissenschaft meiner Meinung nach den Weg des wissenschaftlich Erklärbaren und der nachweislichen Erfolge, um sich am Patienten auszuprobieren bzw. diesen zum Versuchsobjekt machen zu können.
Auch wenn es die Entscheidung jedes Einzelnen selbst ist, solche "Behandlungen" zuzulassen, lehne ich sie für mich ab und würde sie an mir niemals "ausprobieren" lassen.
Die TMS- Behandlung wirkt auf die Hirnoberfläche und setzt sich in tiefere Hirnregionen fort. Sie führt dazu, dass sich Hirnregionen wieder besser vernetzen.
„Durch die Magnetstimulation wird diese Netzwerkerkrankung wieder korrigiert – wieder normalisiert.
Das ist ein Effekt, der nach ca. 3 Wochen zu beobachten ist. Die Vorteile der TMS liegen auf der Hand: es ist ein nicht invasives Verfahren was schnell wirkt, was nicht weh tut und was sehr nebenwirkungsarm ist."
- wenige Minuten Behandlungsdauer pro Tag
- 10 Sitzungen pro Woche 4-6 Wochen lang
- der Patient ist während der Behandlung wach und ansprechbar
- alltägliche Aktivitäten sind nach der Behandlung möglich
Depression - Was passiert mit uns?
Unter dem Titel: "Torsten Sträter über Depressionen, Suizidgedanken und Behandlungsmöglichkeiten | Laut gedacht" erzählt er über sich, seine Krankheitser-kenntnis u. v. m.
Es gibt viele Symptome, die auf eine depressive Verstimmung hinweisen können.
Der Betroffene ist niedergeschlagen, lustlos, erschöpft und hat häufig Heißhunger auf Süßes.
Die dauerhaft schlechte Stimmung schlägt aufs Gemüt, soziale Kontakte werden eingeschränkt und ein Teufelskreis baut sich auf, in dem sich der Betroffene immer einsamer fühlt.
Dinge und Aktivitäten, die vorher Spaß gemacht haben, bereiten keine Freude mehr. Aber auch körperliche Beschwerden ohne organische Ursache wie zum Beispiel Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme weisen deutlich auf eine depressive Verstimmung hin.
Hier muss zuerst permanenter Stress genannt werden, der oft die Hauptursache darstellt.
Aber auch belastende Ereignisse
- in der kindlichen – sogar embryonalen – Entwicklung
- im beruflichen Umfeld
- familiäre Probleme
- schwere körperliche Erkrankungen
- plötzliche Lebensveränderungen
- die nicht mitempfinbare Freude und Aufbruchsstimmung in den Frühlings- und Sommermonaten
- der Lichtmangel in den dunkleren Jahreszeiten
- u. v. m.
Lesen und prüfen Sie für sich selbst, inwieweit Ihre Grundbedürfnisse in der Kindheit erfüllt wurden, oder ob sich hier Defizite / Mangelerscheinungen aufzeigen, die Ihnen über Ihre heutige Erkrankung neue Aufschlüsse vermitteln und eventuelle Ansatzpunkte für deren Verbesserung aufzeigen können.
Die PDF- Datei finden Sie unter -► DOWNLOADS und dort unter der Überschrift:
5. Wichtiges - Downloadmöglichkeiten:
-► Grundbedürfnisse von Kindern
Depressionen werden nach Symptomen, Schweregrad, Dauer und Verlauf unterteilt.
Man unterscheidet zum einen in unipolare Depressionen - innerhalb der ausschließlich depressive Phasen auftreten.
Das Gegenstück dazu sind bipolare Depressionen. Sie sind durch einen Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen geprägt. Dabei zeigen sich Manische Phasen zum Beispiel durch ein übersteigertes Hochgefühl aber auch durch Gereiztheit oder Aggression. Diese Art der Depression tritt weitaus seltener auf als die unipolare.
Außerdem trennt man in leichte, mittelschwere und schwere Depressionen.
Doch was läuft da eigentlich im Gehirn ab? Machen wir einen kleiner Exkurs in die Biochemie unseres Körpers.
Zu den wichtigsten Botenstoffen gehören:
- Dopamin ist in Kombination mit Noradrenalin für angenehme und erfreuliche Gefühle zuständig. Ein zu niedriger Dopaminspiegel führt zu Niedergeschlagenheit und Deprimiertheit.
- Serotonin sorgt für Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Ruhe. Außerdem dämpft es Hungergefühle, Angst, Aggression, Kummer und Sorgen.
- Noradrenalin macht den Körper wach, aufmerksam und motiviert.
- Endorphine sind die körpereigenen Schmerzkiller. Ein zu niedriger Endorphinspiegel lässt Schmerzen stärker erscheinen.
Sie werden vom Körper selbst produziert und liegen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander vor.
Ist dieses Verhältnis gestört - etwa weil ein Botenstoff nicht ausreichend produziert wird - schlägt sich dies in Gefühlen, Verhalten und Wahrnehmung nieder!
Um die Vorgänge in ihrem Gesamtzusammenhang verstehen zu können, müssen wir uns noch den Aufbau und die Vorgänge in einer Nervenzelle ansehen.
Mehrere Nervenzellen sind über die Synapsen miteinander verbunden. Signalgebender und -annehmender Teil der Synapse sind durch den sogenannten synaptischen Spalt voneinander getrennt.
Dendriten fangen Signale auf und leiten sie anschließend über den Zellkörper und das Axon weiter bis zu den Synapsen.
Damit das Signal von der Synapse einer Nervenzelle auf andere Zellen überspringen kann, schüttet die Synapse Botenstoffe in den synaptischen Spalt - also den Raum zwischen den Zellen - aus.
Auf diese Weise wandeln Synapsen das elektrische Signal in ein chemisches um.
Die Botenstoffe breiten sich im synaptischen Spalt aus und erreichen die gegenüberliegende Zelle, wo sie wiederum ein elektrisches Signal auslösen.
Damit keine Dauererregung entsteht, müssen die Transmitter anschließend aus dem synaptischen Spalt entfernt werden. Entweder bauen spezielle Enzyme die Botenstoffe ab, oder die Synapse nimmt sie wieder auf, damit das Signal abebben kann.
Diese werden Botenstoffe vom Körper selbst produziert und liegen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander vor.
Ist dieses Verhältnis – die Übertragung zwischen den Synapsen – gestört, etwa weil ein Botenstoff (Neurotransmitter)
- nicht oder nicht ausreichend produziert wird
- zu schnell abgebaut wird
- sich nicht an die Zielzelle binden kann
- zu schnell wieder aufgenommen wird
schlägt sich dies in Gefühlen, Verhalten und Wahrnehmung nieder.
Diese Vorgänge im Gehirn sind ursächlich verantwortlich für depressive Verstimmungen / - Erkrankungen.
Doch was kann man tun?
Zuerst einmal zur Ruhe kommen und so realistisch wie möglich die Umstände zur Kenntnis nehmen.
- Mit Jemandem reden? Aber mit wem denn?
- In dieser stressdurchsetzten Zeit gibt es kaum eine Person, die nicht in ihrem näheren Umfeld mit einer Erkrankung an Depressionen konfrontiert ist. Hören Sie mal genauer zu und fragen sie "beiläufig" nach. So finden Sie ggf. andere Betroffene oder deren Angehörige und auch Selbsthilfegruppen wie die SHG "Lebensumwege-Selbsthile-bei-Depressionen".
- Wer hat Verständnis, kennt sich aus oder hat sogar eigene Erfahrungen?
- Selbsthilfekontaktstellen, Selbsthilfegruppen, Lebenshilfe- Organisationen ...
- Gibt es Jemanden, der mich nicht in die "Schublade": "Der ist doch verrückt"! steckt?
- All die zuvor genannten Stellen werden Sie keinesfalls in diese "Schublade" stecken, sondern sich um Sie kümmern, mit Ihrer Erkrankung ernst nehmen, akzeptieren und Ihnen Hilfe bzw. Begleitung anbieten.
- Wer hilft mir, meine Situation überhaupt erst einmal zu begreifen?
- Das sind zuerst oft ebenfalls Betroffene, die bereits eigene Erfahungen gesammelt und diese auch in seinem eigenen Leben umgesetzt haben, erfahrungskompetente Personen in Selbsthilfegruppen, oder Fachpersonal wie Ärzte und Therapeuten.
- Kann mir jemand erklären, warum ich mich plötzlich selber nicht mehr verstehe?
- JA!, denn Ihre Lebenssituation hat sich plötzlich völlig verändert und Sie brauchen Zeit und Hilfe um sich darin zurecht zu finden, sich selbst "wieder neu kennen - neu lieben zu lernen" und um wieder handlungsfähig zu werden. Erst dann können Sie Ihre Situation aktiv und effektiv bearbeiten, um wieder neu im Leben klarkommen zu lernen.
- Wie finde ich diesen Jemand und woher nehme ich den Mut, Kontakt aufzunehmen.
- Sie finden diesen Jemand über/in Ihrem Arzt / Facharzt, Therapeutinen, ggf. für eine begrenzte und manchmal notwendige Zeit auch in einer Fachklinik. Den Mut dazu finden Sie in sich selbst, im ernsthaften wollen einer Veränderung und der Erkenntnis und Einsicht, das man eben doch mal fremde Hilfe braucht.
- Wer hilft mir, wenn ich nach einem klinischen Aufenthalt wieder zurück in meinen Lebensalltag finden bzw. diesen überhaupt erst einmal - neu - einrichten muss?
- Zuerst Sie sich selbst im Umsetzen dessen, was Sie gelernt haben. Aber auch Selbst-hilfeeinrichtungen, Lebenshilfe- Organanisationen, Beratungsstellen ... werden Ihnen weiterhelfen - wenn Sie für sich begreifen, das schlussendlich Sie der "Macher" sind, der seine Situation ändern kann.
- Wie und wo finde ich nun so eine -► Selbsthilfegruppe und wer kümmert sich um meinen Angehörigen, der ja auch mit unter meiner Erkrankung gelitten hat?
- Im Internet, bei Selbsthilfekontaktstellen, bei Beratungsstellen, oder es werden Ihnen am Ende von Klinikaufenthalten Kontaktangaben mitgegeben.
Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass Menschen mit einer Erkrankung an Depressionen etwas Außergewöhnliches, Seltenes und in unser Gesellschaft eher unbedeutend und unbekannt sind.
Um diese weit verbreitete Ansicht zu widerlegen, haben ich Ihnen mal eine Zusammenstellung von berühmten Persönlichkeiten mit Depressionene aufgelistet.
Angeführt wird diese von Abraham Lincoln (1809 - 1865), dem 16. Präsident der USA, dem viele weitere berühmte Persönlichkeiten aus allen Lebensbereichen folgen.
Mit Klick auf: -► Berühmte Persönlichkeiten mit einer Erkrankung an Depressionen
werden Sie staunend erkennen, dass Sie mit Ihrer Erkrankung an Depressionen "in bester Gesellschaft" und keinesfalls allein damit betroffen sind.
Die größte Hilfe für viele Betroffene ist, sich nicht mehr erklären zu müssen und eine Begeg-nung auf Augenhöhe der gemeinsamen Betroffenheit zu erleben. Das vereinet sehr schnell und man stellt sich ihr nun gemeinsam in der Gruppe, wobei die Erfahrungen aller zusammen-kommen und sich Bewältigungsstrategien schneller und leichter gemeinsam erarbeiten und umsetzen lassen.
Aber sie sind auch ein Auffangpool, wenn "Ehemalige" doch wieder Hilfe brauchen und in die Gruppe zurückkehren wollen / müssen.
Sie finden Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe über die gängigen Suchmaschinen im Internet, in der Ihrem Wohnort am nächsten gelegenen, größeren Stadt, bei Selbsthilfe- Kontakt- und Beratungsstellen.
Eine nach inhaltlichen Schwerpunkten sortierte Auflistung aller Selbsthilfegruppen ist derzeit noch in Bearbeitung.
Speziell für Sie als Angehörige zusammengestellte Tipps, Hilfen, Infos und Ratgeber finden Sie unter: -► Tipps für Angehörige
Und was ist wenn ... Sie sich nach dem gerade gelesenen Sorgen um sich selbst, oder Ihren Partner, Kinder/n, Eltern, Freund/e usw. machen und feststellen, dass deren/ihre Stimmungsschwankungen über längere Zeit übernormal stärker als gewohnt sind, Sie sich sogar schon des Lebens müde fühlen, ihm keinen Sinn mehr geben können und nicht mehr weiter wissen? Dann ...
... denken Sie ernsthaft darüber nach, wem Sie sich in Ihrer Situation anvertrauen, wer Sie verstehen, unterstützen und Ihnen weiterhelfen kann.
... beziehen Sie unbedingt eine Vertrauensperson ein, um mit ihrer Hilfe und Begleitung die ersten Schritte unternehmen zu können
... suchen Sie zuerst Hilfe und Unterstützung bei Ihrem vertrauten Hausarzt, lassen Sie sich von ihm beraten und ggf. zu einem Facharzt überweisen, von diesem weiterbehandeln und eventuell auch eine Psychotherapie verordnen.
... verzweifeln Sie bitte nicht, wenn Sie mit der Diagnose: "Sie leiden an -► Depressionen"! konfrontiert werden! Ihr Facharzt wird Sie aufklären und Sie - ggf. erst einmal nur temporär - medikamentös einstellen, um Sie damit zu unterstützen.
... lassen Sie sich unbedingt auch auf eine verschriebene Medikation ein, nehmen Sie diese auch wirklich ein, damit sich nach einer gewissen Zeit (ca. 14 Tagen) in Ihrem Körper der Wirkspiegel aufbauen und Sie damit wirkungsvoll entlasten kann. Passt ein Medikament noch nicht so recht, reflektieren Sie dies im Gespräch mit Ihrem Arzt, der innerhalb der ihm zur Verfügung stehenden Vielzahl von Medikamenten ein besseres für Sie finden oder die Dosierung besser anpassen wird.
... ist manchmal auch ein zeitlich begrenzter, klinischer Aufenthalt unumgänglich, in dem man Ihre Situation allumfassend diagnostizieren und mit Ihnen gemeinsam die richtigen Strategien zur bestmöglichsten Behandlung erarbeiten kann. Lehnen Sie diesen keinesfalls ab, denn damit beginnt Ihr Weg zurück in ein wieder lebenswertes Leben.
... kann eine Psychotherapie eine wertvolle Möglichkeit eröffnen, in der Sie Ihre Situation in Worte fassen können, um Sie mit Ihrem Therapeuten zu bearbeiten.
... ist auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe eine erste Möglichkeit, Ihren Weg aus der Depression zu beginnen um diesen mit deren / unserer Hilfe erfolgreich weiter gehen zu können.
Wenn Sie in therapeutischer Behandlung sind / waren, bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Ihre Situation durch den Besuch einer passenden -► Selbsthilfegruppe weiter zu bearbeiten und im Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen weitere Erfahrungen zu sammeln.
Informieren Sie sich auch selbst auf den aus meiner langjährigen Erfahrungskompetenz erstellten Seiten dieser Homepage zu den verschiedensten Themenbereichen rund um die Erkrankung an Depressionen, zur meiner Selbsthilfearbeit und Tätigkei als Selbsthilfe-gruppenleiter.
Entnehmen Sie aus meinen Seiten und weiterführenden Links für Sie wichtige Fakten, Tipps und Ratschläge, die zur Verbesserung Ihrer Leidenssituation beitragen und erfahren Sie mehr über depressive Erkrankung(en), Diagnostik, Therapien, Behandlungsmöglichkeiten, wie man sich selber testet, damit umgeht, welche Hilfe(n) möglich sind und wo man sie bekommen kann!
Kontaktieren Sie mich als Gesprächsgruppenleiter wie unter -► Impressum + Kontakt angegeben.
Telefonisch begegne ich Ihnen mit viel Verständnis, Einfühlungsvermögen und Erfahrungs-kompetenz - sowohl aus meiner eigenen Betroffenheit (Diagnose 2006) als auch aus meiner Selbsthilfearbeit (seit 2008) und der Arbeit mit Angehörigen. Ich gehe behutsam auf die Befindlichkeiten ein, Sie können mir Ihre Fragen stellen und erste Antworten direkt im Telefonat erhalten.
Unbefangen und ohne sich mit Hemmungen oder Schamgefühle zu quälen, können Sie mir anvertrauen, was Ihnen mit den Depressionen gerade neu begegnet ist. Als selbst Betroffener habe ich Verständnis für Ihre Sorgen und Probleme, denn ich lebe schon einige Jahrzehnte mit der Erkrankung an Depressionen und all ihren Begleiterscheinungen.
Vertrauen Sie sich mir mit Ihrer Betroffenheit im Telefonat und - wenn Ihr Weg Sie dahin führt - auch in einem persönlichen Vorgespräch an. Näheres dazu unter: -► Was? + Wie?
Schließen Sie sich - falls möglich - einer Selbsthilfegruppe an oder gründen Sie selbst eine. Erleben Sie im Kontakt mit anderen Betroffenen eine "Begegnung auf Augenhöhe" und Akzeptanz. In den Gruppengesprächsabenden ist Platz für alle "Höhen" und "Tiefen" Ihres Lebens und auch noch so kurios klingende Sachverhalte, aber niemals für "Belächeln", Überheblichkeit oder Verurteilung.
Bereichern Sie sich durch das Erfahrungspotential einer Selbsthilfegruppe und diese wiederum durch Ihres und Ihre Erfahrungen. Nur so können Sie selbst miterleben, was aktive Selbsthilfe leisten und wie sie auch Ihnen in Ihrer individuellen Situation weiter helfen kann.
Lernen Sie wieder neu, Ihre Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle richtig einzuordnen und Krisen ganz anders, besser vorbereitet, wirkungsvoller - mit neuem, erfahrungsbasierten und umfangreicheren Wissen - zu begegnen.
Finden Sie mit einer Selbsthilfegruppe wieder neuen Mut, sowie Mittel und Wege, sich Ihrer Erkrankung zu stellen, sich zu stabilisieren und Ihre Lebensqualität - wenn auch ganz anders als zuvor, aber nicht schlechter - wieder zurück zu gewinnen.
Erleben Sie sich selbst - oder Ihren Angehörigen - mit ähnlichen Gefühlen und verfügen Sie vielleicht sogar schon über eine konkrete Diagnose , dann melden Sie sich doch bei mir, wie unter -► Impressum + Kontakt beschrieben.
Besprechen Sie mit mir Ihre bzw. die Betroffenheits- Situation Ihres Angehörigen und nutzen Sie meine umfassende Erfahrungskompetenz als Selbstbetroffener.
Beachten Sie aber unbedingt, dass Sie als Angehöriger solche Entscheidungen nicht "über den Kopf des Betroffenen hinweg" treffen und ohne sein Wissen und Einverständnis handeln. Solche Vorgehensweisen "entmündigen" sie/ihn, sind verletzend und völlig kontraproduktiv.
Versäumen Sie gerade in Ihrer jetzigen Situation und trotz aller Sorgen und Probleme rund um Ihre Betroffenheit nicht, sich auch die schönen Seiten des Lebens immer wieder vor Augen zu führen, die es trotzdem immer noch gibt und die gerade jetzt besonders wichtig für Sie sind. Suchen Sie sich Dinge, die Sie entspannen, finden Sie während eines Spaziergangs die Schönheit der Natur wieder, genießen Sie Erheiterndes, Lachen Sie, auch / gerade weil sie depressiv sind, Sie werden sich selber einen großen Gefallen damit tun.
Anregungen zum Lachen / Schmunzeln finden Sie vielleicht auch in den Inhalten der auf unserer Seite: -► Lustiges gesammelten Texte und Kuriositäten - die Sie vielleicht / hoffentlich zum Schmunzeln und ein wenig Erleichterung in Ihre Situation bringen.
Vertrauenspersonen sind in allen - besonders aber im Bereich der Betroffenheit mit einer Erkrankung an Depressionen - besonders wichtig. Beziehen Sie ihre Vertrauensperson mit ein und durchforschen Sie mit dieser gemeinsam meine Internetseiten, oder kommen Sie mit ihm/ihr auch zum Gespräch mit mir.
Olaf Lindenlaub / Webmaster und Gesprächsgruppenleiter Erfurt
Lesen Sie dazu auch den Artikel aus der Apotheken Umschau A 18/11.12 59733* -► Die Seele stärken - Wieder raus ins Leben
*Mit freundlicher Genehmigung des Verlages: „Wort und Bild“, Text, Recherche und Interview: "Silke Droll"
Eine Sammlung sehr interessanter und sehenswerter Videolinks zum Thema Depressionen habe ich Ihnen auf unserer Seite -► Weiterf. Videos + Links zusammengestellt.
Hier die Themen-/ Titelübersicht mit Zeitangabe:
- Der aktuelle TV-Aufklärungsspot über Depression (0:30)
- Depression und dann? (29:06)
- Volkskrankheit Depressionen - Wo Liebe allein nicht hilft (29:31)
- Leben mit der Dunkelheit – Volkskrankheit Depressionen (1:29:48)
- Depressionen und Angst – Wie gehe ich damit um? (1:53:18)
- Wie fühlen sich Depressionen an? (20:17)
- Wenn nichts mehr Freude macht: Depressionen (12:23)
- Depression kann jeden treffen: Der Tod von Robert Enke (44:16)
- Der Schatten von Robert Enke - Leben mit Depressionen (58:58)
- Neustart fürs Gehirn: Wege aus der Depression (43:45)
- Von der Depression in die Berufsunfähigkeit, hin in ein selbstbestimmtes Leben (3:04)
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