Lebensumwege-Selbsthilfe-bei-Depressionen
für an Depressionen erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Willkommen auf meiner Seite: Lebensumwege – Selbsthilfe bei Depressionen - mein persönlicher Weg zurück ins Leben.

Wichtiger Hinweis in eigener Sache:
Diese Homepage wird derzeit überarbeitet und inhaltlich erweitert, um Ihnen noch bessere Orientierung, verständlichere, sowie weitere hilfreiche Informationen und Angebote zur Verfügung stellen zu können.
Alle Inhalte sind weiterhin nutzbar. Falls in Einzelfällen nicht vollständig angepasste Links oder Weiterleitungen auftreten, werden diese im Laufe der Überarbeitung schrittweise korrigiert.
Depressionen verändern - nicht nur - das eigene Leben grundlegend. Gedanken, Gefühle und selbst einfache Alltagsangelegenheiten können plötzlich schwer oder unmöglich erscheinen.
Diese Homepage ist aus eigener Erfahrung entstanden – nicht als medizinischer Ratgeber, sondern als ehrlicher Einblick und praktische Hilfe aus dem Alltag.

Warum diese Seite entstanden ist
Ich habe selbst erlebt, wie es ist, mit Depressionen zu kämpfen, die Hilflosigkeit, die Antriebslosigkeit, die vielen Fragen – und oft das Gefühl, damit alleine zu sein.
Deshalb möchte ich mein Erfahrungen aus eigener Betroffenheit und vielen Jahren Selbsthilfearbeit hier (mit-) teilen, Orientierung geben und zeigen, dass der eigene und oft sehr „mühevolle Weg der kleinen Schritte“ einen Unterschied machen und entscheident zur Depressionsbewältigung beitragen kann.

Diese Inhalte können auch Ihnen helfen, weil sie sich an Betroffene und An-gehörige richten die:

  • sich in einer depressiven Phase befinden
  • erste Anzeichen erkennen
  • mit der Diagnose „Depressionen“ konfrontiert sind
  • nach praktischer Selbsthilfe suchen
  • eine Betroffenheit bei ihrem Angehörigen miterleben
  • oder einfach verstehen wollen, was gerade mit ihnen passiert

Ein wichtiger und grundlegender Hinweis, den Sie beim Besuch dieser Homepage unbedingt berücksichtigen sollten:
Depressionen sind kein Zeichen von Schwäche – sie sind vielmehr (Warn-)Zeichen dafür, dass man schon viel zu lange versucht hat, stark zu sein.

Was mir konkret geholfen hat!

1. kleine Schritte statt großer Erwartungen:

  • Da mich in meiner Depression selbbst einfache Aufgaben überforderten, war der entscheidende Punkt für mich: nicht alles auf einmal zu wollen, sondern bewusst klein anzufangen.

2. Struktur im Alltag schaffen:

  • Ein fester Tagesablauf gibt mir Halt, auch wenn innerlich noch alles durcheinander war.
  • Schon einfache Routinen halfen, wieder etwas Orientierung zu finden.

3. Bewegung – auch wenn es mir schwerfiel:

  • Bewegung war oft das Letzte, was ich wollte – aber eines der wenigen Dinge, die mir auch wirklich geholfen haben.
  • Schon kurze Spaziergänge machten bereits einen Unterschied und danch fühlte ich mich immer besser als zuvor.

4. Gedanken bewusst wahrnehmen

  • Da negative Gedankenspiralen ein zentraler Bestandteil von Depressionen sind, musste ich lernen, diese Gedanken zu erkennen und ihnen immer weniger Raum zu geben
  • das war nicht nur ein wichtiger Schritt, sondern bleibt auch weiterhin immer wichtig und notwendig.

5. Anschluss an eine Selbsthilfegruppe

  • Durch den Austausch auf Augenhöhe fand ich Verständnis, wieder Halt und Orientierung sowie Motivation, um an meiner Situation arbeiten zu können. 
  • Ich profitierte vom Erfahrungswissen der anderen, konnte eigene Erfahrungen ein-bringen und so kamen wir gemeinsam voran.
  • All das befähigte mich, selbst wieder so stabil werden zu können, das ich als Gruppen-leiter aktiv in der Selbsthilfe tätig werden konnte und das noch immer aktiv bin.
Wichtig: Diese Seite ersetzt keine Therapie oder ärztliche Behandlung!
Alle Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sollen Sie und Ihre Angehörigen im Kampf gegen die Depression unterstützen. Sie können aber niemals eine medizinische Versorgung ersetzen.
Wenn Sie merken, dass ein Weiter- oder Herauskommen alleine nicht gelingt, ist professionelle Hilfe ein wichtiger, richtiger und unumgänglicher Schritt.

Selbsthilfe ist ein wichtiger Bestandteil im Umgang mit Depressionen!
Mediziner und Therapeuten empfehlen den Anschluss an eine Selbsthilfegruppe als wertvolle Unterstützung bei der Depressionsbewältigung.

Weitere Inhalte und konkrete Themen finden Sie in den einzelnen Bereichen und Unterseiten dieser Homepage. Eine komplette Seitenübersicht zur besseren Orientierung finden Sie hier: -► SEITENÜBERSICHT

Erschrecken Sie nicht angesichts des Umfangs dieser Homepage!
Depressionen sind ein vielschichtiges Thema mit zahlreichen Ursachen und Einflussfaktoren, weshalb die Inhalte zur besseren Übersicht in Haupt- und Unterseiten gegliedert sind.
Sie vereinen umfassende Informationen, neue Erkenntnisse und Wissen sowie meine Erfahrungen aus eigener Betroffenheit und langjähriger Selbsthilfearbeit.
Dabei dienen sie als Hilfe sowie als Informations- und Wissensquelle für Betroffene, deren Angehörige und Interessierte.
Ich möchte das Krankheitsbild Depressionen möglichst umfassend, verständlich und nicht zu umfangreich betrachten, ypische Problemsituationen und Zusammenhänge erläutern und mit Lösungsansätzen eine oft dringend benötigte, erste Hilfe bieten.

Gehen Sie am besten so vor:

  • ziehen Sie eine vertraute Person hinzu und sprechen Sie über das, was Sie bewegt und zu Ihrer eigenen Betroffenheit passt
  • Nehmen Sie sich Zeit, lesen Sie in Ruhe und ohne Druck – Schritt für Schritt und nur das, was für Sie wichtig ist.
  • Orientieren Sie sich an Ihrem eigenen Tempo und Ihrem inneren Bezug zu den Inhalten.
  • Muten Sie sich nicht zu viel zu; diese Seiten stehen Ihnen dauerhaft zur Verfügung.
  • Lassen Sie das Gelesene – am besten über Nacht - wirken und besprechen Sie Ihre Gedanken anschließend mit Ihrer Vertrauensperson oder ihrem Arzt/Facharzt.
  • Bitten Sie bei Bedarf um Begleitung bei ersten Schritten und nutzen Sie auch die Möglichkeit eines Telefonats mit mir, wie unter -► IMPRESSUM + KONTAKT angegeben, für erste Antworten und Unterstützung.
Steigen Sie mit einem Zitat des australischen Comic-Autors Matthew Johnstone in das Thema Depression ein.
Johnstone, der selbst unter Depressionen leidet, setzte dem schwarzen Hund in seinen Comics ein weiteres Denkmal. Er hält es für entscheidend, die Depression zu akzeptieren und offen mit ihr umzugehen und schreibt in seinem Blog:

"Bei mir hat die Metapher zugetroffen, denn ich glaube, unsere Psyche ähnelt einem bisweilen ungezogenen, schwarzen Hund. Sie braucht Verständnis, Disziplin, Übung, Geduld und natürlich Mitgefühl und Liebe.
Ich mag die Metapher auch deshalb, weil sie etwas außerhalb unseres Selbst beschreibt, sie ist nicht unbedingt repräsentativ für unser 'wahres Selbst'."

Die Depressions- Bilderbücher von Matthew + Ainsley Johnstone: erklären anschaulich mit Bildern statt vielen Worten und sind eine hilfreiche und gut investierte Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Sie sind die besten und meine absolute Kaufempfehlung

1. Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte -► Mit Klick auf das nachfolgende Video- Bild können Sie sich einen kurzen Video- Einblick (4:25 Minuten) in das vorgenannte Buch verschaffen.

2. Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren 

offizieller TV- Spot zu Depressionen

Unbedingt Lesen!
Gerade in der Verzweiflung der eigenen Betroffenheit ist es wichtig, neuen Mut zu finden und zu erkennen, dass eine Verbesserung möglich ist.
Ein Text, der mögliche Ursachen benennt und erste hilfreiche Schritte aufzeigt, ist der Bericht: „Wie lebe ich mit der Krankheit Depressionen
Darin erfahren Sie, was dem Referenten aus eigener Betroffenheit am meisten geholfen hat und wie er seinen Weg gegangen ist.
ACHTUNG WICHTIG!
Als Gesprächsgruppenleiter der SHG Lebensumwege-Selbsthilfe-bei-Depressionen bin ich sowohl für Betroffene als auch für deren Angehörige ihr Ansprechpartner, genaueres dazu erfahren Sie unter: -► Impressum + Kontakt
Speziell für Angehörige zusammengestellte Tipps finden Sie unter: -► Tipps für Angehörige
Grüne Schleife Eine Initiative des "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit"
Das nebenstehende Symbol der grüne Schleife steht für mehr Verständnis und Akzeptanz psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft.
Da seelische Leiden jeden treffen können, dürfen sie weder tabuisiert noch mit Ausgrenzung beantwortet werden. Fast jeder dritte ist innerhalb eines Jahres von einer psychischen Erkrankung - oft mit schwerwiegenden, teils tödliche Folgen - betroffen, weshalb Offenheit besonders wichtig ist.
Mit der Grünen Schleife schließe ich mich der Bewegung gegen Diskriminierung und Ausgrenzung an und setze mein Zeichen für Solidarität mit psychisch er-krankten Menschen.

Eine Initiative des "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit"

Im Zusammenhang mit der "Genderkorrektheit"* auf den Seiten meiner Homepage können Sie hier mehr zu: -► MEINE Aussage und Einstellung zu Genderkorrektheit lesen.

*Dieser Begriff bezeichnet die Initiative, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen.

-► Impressum + Kontakt

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